Bauschuttentsorgung mit Ihrem Bauschuttcontainer

Wir bieten Ihnen kostengünstige und bundesweite Entsorgung mit fachgerechter Beratung.

Was ist Bauschutt?

Unter Bauschutt versteht man recyclebare mineralische Materialien, wie zum Beispiel Gemische aus Beton, Kieselsteinen, Ziegeln, Fliesen, und Keramik. Stoffe die zum Bauschutt zählen sind somit zwar als Gestein auch frei in der Natur anzutreffen, meist findet man sie jedoch als verarbeitetes Material, z.B. in Ton- oder Dachziegeln, Waschbecken, Toiletten, Mauerwerk o.ä.
Bauschutt wird gewöhnlich auf fast allen Baustellen produziert, vor allem bei Neu-, Abbruch, Sanierungs- und Umbauarbeiten. Zum Beispiel entstehen beim Abtragen von bröckelndem Mauerwerk, Wänden und Fundamenten u.a. mineralische Materialien, die teilweise als Bauschutt entsorgt werden können.

Bauschuttgemische

Auch wenn Bauschutt ein Gemisch verschiedener mineralischer Materialien ist, wird trotzdem zwischen zwei Typen unterschieden. Es gibt nämlich Bauschutt mit und ohne Fremdanteile:

Bauschutt ohne Fremdanteile

Unter Bauschutt ohne Fremdanteile versteht man verschiedene mineralische Stoffe, wie zum Beispiel Ziegel, Putz, reinen Betonabbruch (ohne Stahl), Mörtel- und Putzreste, Mauerwerk, Naturstein (nicht Bims und Kalksandstein). Außerdem zählen auch Keramik, Waschbecken und Toilettenschüsseln zu dieser Kategorie.

Bauschutt mit Fremdanteilen (bis max. 10%)

Unter verunreinigtem Bauschutt versteht man grundsätzlich ein Gemisch aus Bauschutt ohne Fremdteile und anderen Stoffen, die somit den Bauschutt verunreinigen. Diese Stoffe sind zum Beispiel Porenbeton, Gasbeton, Sand, Ytong, Kalksandstein, Bims oder Gips und dürfen insgesamt nur 10% des Gesamtgemischs ausmachen.

Reiner Bauschutt

Wichtig zu unterscheiden ist der gemischte Bauschutt vom reinen Bauschutt. Denn oft ist von reinem Bauschutt die Rede, jedoch Bauschuttgemische ohne Fremdanteile gemeint. Bei reinem Bauschutt handelt es sich nämlich ausschließlich um eine Einzelfraktion einer bestimmten Art von mineralischem Material – d.h. kein Gemisch von mehreren Arten. Bei der Entsorgung darf dann auch nur dieses eine Material als reiner Bauschutt entsorgt werden. Zum Beispiel kann Beton als reiner Bauschutt gelten, wenn auch nur dieser ohne andere Materialien entsorgt wird. Beton mit Stahl, welcher oft beim Abriss von Hausfundamenten anfällt, wird wiederum vom reinen Bauschutt scharf getrennt.

Kein Bauschutt

Auch wenn andere Stoffe anteilig als Bauschutt mit Fremdanteilen entsorgt werden dürfen, fallen sie dennoch nicht unter den Begriff Bauschutt. Zum Beispiel ist Gas- oder Porenbeton weder Beton noch Bauschutt, sondern Leichtbaustoff.
Wichtig ist es auch, Bauschutt nicht mit dem sehr ähnlich klingenden Baumischabfall oder auch Baumischschutt zu verwechseln. Unter Baumischabfall versteht man Gemische von hauptsächlich nicht-mineralischen Materialien, die bei Bauarbeiten im und am Haus anfallen. Diese sind zum Beispiel Bodenbeläge, Laminat, Tapeten, Kabel, Isolierung, Plastikteile, Folien, Metalle, Textilien, Möbel, Spielzeug oder Pappe.
Andere Materialien, wie zum Beispiel Metallschrott, Elektrogeräte, Dämmung oder Dachpappe haben nichts mit Bauschutt zu tun und müssen als andere Abfallarten entsorgt werden.

Was darf in den Container?

Erlaubt bei Bauschutt ohne Fremdanteile

✓ Ziegel

✓ Estrich

✓ Mörtelreste

✓ Zementreste

✓ Fliesen

✓ Dachziegel

✓ Kacheln

✓ Beton

✓ Ton

✓ Marmor

✓ Putz

✓ Feinsteinzeug

✓ Backsteine

✓ Klinkersteine

✓ Pflastersteine

✓ Naturschiefer

✓ Natursteine

✓ Keramik

✓ Waschbecken

✓ Toilettenschüsseln

Erlaubte Verunreinigungen bei Bauschutt mit Fremdanteilen (max. 10%)

✓ Porenbeton

✓ Gasbeton

✓ Ytong

✓ Bimsstein

✓ Kalksandstein

✓ Gips

✓ Gipskarton

✓ Rigips

✓ Erde

✓ Boden

✓ Sand

✓ Altholz (A1-A3)

✓ Kies

Nicht erlaubt sind Verunreinigungen, die mehr als 10% des Containervolumens ausmachen sowie alle anderen Materialien, v. a.

✘ Tapeten

✘ Grünschnitt

✘ Kabel

✘ Kunststoffe

✘ Metall

✘ Eimer

✘ Kanister

✘ Dosen

✘ Öl

✘ Siedlungsabfall

✘ Sperrmüll

✘ Schilf

✘ Flüssigkeiten

✘ Armaturen

✘ Badewannen

✘ gefährliche Abfälle

✘ Teeranhaftungen

✘ Altreifen

✘ Dachpappe

✘ Dämmstoffe

✘ KMF-Dämmwolle

✘ asbesthaltige Baustoffe

✘ Batterien

✘ Ofenschutt

✘ Schornsteinschutt

✘ Brandabfälle

✘ Ruß

✘ Asche

✘ Schlacke

✘ Chemikalien

✘ Elektroschrott, etc.

Diese Liste beinhaltet nur eine Reihe an Beispielen von Stoffen, die nicht in den Container gefüllt werden dürfen. Bei Unsicherheit über einen Stoff, der hier nicht aufgeführt ist, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice.

Wie entsorge ich Bauschutt?

Bauschutt wird in fachgerechten Bauschuttcontainern entsorgt. Wenn Sie Ihre Fliesen, Steine oder sonstigen Schutt entsorgen möchten, können Sie dies einfach mit einem Container für Bauschutt tun.
Das geht in wenigen Schritten ganz schnell direkt hier auf unserer Internetseite und bietet Ihnen einen sehr günstigen Preis. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und die gewünschte Bauschuttart an:

Bei der Bestellung müssen Sie darauf schauen, welche Art von Bauschutt Sie entsorgen möchten. Handelt es sich um Bauschutt ohne Fremdanteile oder mit Fremdanteilen? Oder möchten Sie nur reinen Beton entsorgen?
Es ist wichtig, dass sie bei der Entsorgung auf den Inhalt Ihres Containers achten. Eine umsichtige Trennung von Bauschutt ohne Fremdanteilen und Bauschutt mit Fremdanteilen hilft dabei die Stoffe besser und nachhaltiger zu verwerten und stellt sicher, dass Sie einen niedrigen Preis zahlen. Denn bei falscher Befüllung des Bauschuttcontainers, kann es dazu kommen, dass der Preis angepasst werden muss und somit extra Kosten entstehen.
Mehr Informationen und eine detaillierte Anleitung wie Sie Ihren Container befüllen finden Sie in unseren Stell- und Befüllungsbedingungen.
Sie sind sich nicht sicher, welche Abfallart Sie auswählen sollen? Lassen Sie sich doch von unseren Experten per E-Mail oder Telefon beraten. Wir sind gerne für Sie da.

Achtung

Beachten Sie unbedingt, dass Rigips, Porenbeton, Kalksandstein, Ytong oder Fermacell nur in einem kleinen Anteil von maximal 10% als Bauschutt mit Fremdanteilen entsorgt werden dürfen. Bei einem höheren Anteil muss ein Container für spezielle Baustoffe, wie z.B. Leichtbaustoffe, bestellt werden.

Welchen Container soll ich wählen?

Da Bauschutt ein schweres Material ist, kann man Schuttcontainer nur bis zu einer Größe von maximal 13m³ bestellen. Bei den Containern gibt es zwei Arten: Absetzcontainer und die etwas größeren Abrollcontainer. Absetzcontainer können Sie bis zur Größe von ca. 5–7m³ nutzen, den Abrollcontainer gibt es bis maximal 13m³ – sonst wären sie schlicht zu schwer für einen LKW. Jedoch gibt es hier auch Unterschiede je nach Region. Bei Ihrer individuellen Suchanfrage werden Ihnen die verfügbaren Container in Ihrer Region und die entsprechenden Größen sofort gezeigt.

Absetzcontainer

Absetzcontainer

Absetzcontainer gibt es bis zu Größen von ca. 10m³ (bei Bauschutt nur bis 7m³). Sie werden generell bei wenig Abstellplatz benutzt, da sie bei größeren Größen eher in die Höhe anstatt in die Breite gehen. Aus diesem Grund kann es schwieriger sein die großen Absetzcontainer zu beladen. Je nachdem welche Möglichkeiten man besitzt, kann es deshalb besser sein, sich für einen Abrollcontainer zu entscheiden.

Abrollcontainer

Abrollcontainer

Abrollcontainer gibt es in größeren Größen, bis zu 40m³ (für Bauschutt nur bis zu 13m³). Diese werden bevorzugt gemietet, wenn mehr Platz zum Abstellen besteht. Denn Sie sind eher flach und nehmen somit mehr Platz in Anspruch. Das erlaubt allerdings auch eine leichtere Befüllung. Wir raten deshalb trotz des etwas höheren Preises aus praktischen Gründen zum Abrollcontainer.

Wie viel kostet ein Container für Bauschutt?

Die Kosten eines Containers variieren je nach Abfallart, Containergröße und gewünschter Lieferadresse, bzw. Bundesland und Stadtgebiet.

Die Preise für Bauschuttcontainer ohne Fremdanteile starten bei:

Wie buche ich meinen Clearago Container?

Für genaue Preise für Ihr Liefergebiet, geben Sie bitte Ihre Postleitzahl im folgenden Feld ein. Daraufhin müssen Sie nur noch Ihre Kontaktdaten sowie das gewünschte Liefer- und Abholdatum eingeben und können Ihren Container innerhalb von wenigen Minuten online buchen. Die Zahlung ist per Kreditkarte, PayPal, Sofort Überweisung, Vorkasse und bei entsprechender Bonität auch per Rechnung möglich – für Gewerbekunden sogar mit Zahlungsziel von bis zu 30 Tagen.

Was passiert mit Bauschutt nach der Entsorgung?

In der Regel ist Schutt nach der Entsorgung wiederverwertbar. Zertifizierte Entsorgungsunternehmen bereiten den Bauschutt auf führen ihn wieder in den Wirtschaftskreislauf ein. Materialien wie Beton, Ziegel und Fliesen können zum Beispiel in Brechanlagen zu Recyclingbeton oder Material für den Straßen- und Wegebau verarbeitet werden. Außerdem wird Schutt auch als Betonmischung oder Füllmaterial aufbereitet und für Bauarbeiten verschiedenster Art benutzt.

Gesetzliche Kennzeichnung im Abfallverzeichnis (AVV)

Abfallschlüssel Abfallbezeichnung
17 Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten)
17 01 Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik
17 01 01 Beton
17 01 02 Ziegel
17 01 03 Fliesen und Keramik
17 01 07 Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06 fallen
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