Bauschutt entsorgen
Was als Bauschutt gilt, was in den Container darf und wie Sie Bauschutt günstig entsorgen.
Bauschutt Container in 5 Minuten bestellen:
Beim Abriss einer Wand, beim neuen Bad oder bei der Sanierung eines Altbaus fällt schnell viel Schutt an. Auf dieser Seite erfahren Sie, was als Bauschutt gilt, was in den Container darf und wie Sie Kosten sparen.
Sie wissen schon, was Sie brauchen? Den passenden Container für Bauschutt oder Beton bestellen Sie direkt auf unserer Seite Bauschuttcontainer mieten.
Was ist Bauschutt?
Bauschutt besteht aus mineralischen Abfällen vom Bau: Ziegeln, Beton, Mörtel, Putz, Estrich, Fliesen, Keramik und Natursteinen. Er fällt fast überall an, wo gebaut, umgebaut oder abgerissen wird – etwa wenn Sie eine Wand entfernen, ein Bad erneuern oder ein altes Fundament aufbrechen. Auch Waschbecken und Toilettenschüsseln aus Keramik zählen dazu.
Bauschutt ohne und mit Fremdanteilen
Für die Entsorgung unterscheiden wir zwei Arten von Bauschutt:
Bauschutt ohne Fremdanteile
Rein mineralischer Schutt: Ziegel, Putz, Mörtel, Estrich, Fliesen, Keramik, Natursteine und Beton ohne Stahl. Er lässt sich am besten verwerten und ist deshalb in der Regel die günstigere Variante.
Bauschutt mit Fremdanteilen (bis max. 5 %)
Schutt, in dem noch etwas anderes steckt – zum Beispiel Porenbeton, Kalksandstein, Gips, Erde oder Sand. Diese Fremdanteile dürfen zusammen höchstens 5 % des Containervolumens ausmachen.
Haben Sie viel reinen Beton? Dann lohnt sich oft ein eigener Container nur für Beton. Sortenreiner Beton lässt sich besonders gut verwerten.
Bauschutt oder Baumischabfall?
Die beiden Begriffe klingen ähnlich, meinen aber etwas anderes. Bauschutt ist mineralisch. Unter Baumischabfall fallen dagegen gemischte, überwiegend nicht-mineralische Bauabfälle wie Tapeten, Bodenbeläge, Kabel, Folien, Holz und Kunststoff.
Haben Sie beides, ist es meist am besten, den Schutt auszusortieren: Schutt kommt in einen Bauschuttcontainer, der Rest in einen Baumischabfall Container. Das schont die Umwelt und ist in der Regel günstiger als ein Baumischabfall mit hohem Schuttanteil. Diese Variante (über 15 % Schutt oder Erde) ist eine der teuersten und nur sinnvoll, wenn sich Schutt und übriger Abfall kaum trennen lassen oder die Menge sehr klein ist.
Was ist kein Bauschutt?
Porenbeton (Ytong), Rigips und Kalksandstein gehören nicht zum Bauschutt. In kleinen Mengen dürfen sie als Fremdanteil mit in den Container, größere Mengen gehören in einen eigenen Container. Auch Metallschrott, Elektrogeräte, Dämmung und Dachpappe haben im Bauschutt nichts zu suchen.
Brauche ich eine Genehmigung für einen Bauschuttcontainer?
Steht der Container auf Ihrem Grundstück oder auf der Baustelle, brauchen Sie keine Genehmigung. Soll er auf der Straße oder einem öffentlichen Parkplatz stehen, brauchen Sie eine Stellgenehmigung Ihrer Stadt oder Gemeinde. In einigen Städten holen wir sie für Sie ein – ob das an Ihrem Standort geht, sehen Sie bei der Bestellung. Ansonsten beantragen Sie die Genehmigung selbst.
Was darf in den Container für Bauschutt?
Erlaubt bei Bauschutt ohne Fremdanteile
✓ Ziegel
✓ Estrich
✓ Mörtelreste
✓ Zementreste
✓ Naturschiefer
✓ Keramik
✓ Fliesen
✓ Dachziegel
✓ Natursteine
✓ Kacheln
✓ Beton
✓ Ton
✓ Marmor
✓ Pflastersteine
✓ Toilettenschüsseln
✓ Putz
✓ Feinsteinzeug
✓ Backsteine
✓ Klinkersteine
✓ Waschbecken
Erlaubte Verunreinigungen bei Bauschutt mit Fremdanteilen (max. 5 %)
✓ Porenbeton
✓ Gasbeton
✓ Ytong
✓ Kies
✓ Bimsstein
✓ Kalksandstein
✓ Gips
✓ Gipskarton
✓ Rigips
✓ Erde
✓ Boden
✓ Sand
✓ Altholz (AI–AIII)
Nicht erlaubt sind Verunreinigungen, die mehr als 5 % des Containervolumens ausmachen sowie alle anderen Materialien, v. a.
✘ Chemikalien
✘ Tapeten
✘ Grünschnitt
✘ Kabel
✘ Kunststoffe
✘ Metall
✘ Eimer
✘ Kanister
✘ Ruß
✘ Dosen
✘ Elektroschrott
✘ Schornsteinschutt
✘ Öl
✘ Siedlungsabfall
✘ Sperrmüll
✘ Schilf
✘ Flüssigkeiten
✘ Armaturen
✘ Badewannen
✘ Asche
✘ gefährliche Abfälle
✘ Brandabfälle
✘ Teeranhaftungen
✘ Bauschutt mit Anhaftungen
✘ Altreifen
✘ Dachpappe
✘ Dämmstoffe
✘ KMF-Dämmwolle
✘ asbesthaltige Baustoffe
✘ Batterien
✘ Schlacke
✘ Ofenschutt
Wie entsorge ich Bauschutt?
Bauschutt entsorgen Sie am einfachsten mit einem Container, der direkt an Ihre Baustelle kommt. So geht es:
- Trennen Sie den Schutt von Holz, Kunststoff, Metall und Dämmung.
- Wählen Sie die passende Variante: Bauschutt ohne oder mit Fremdanteilen – oder Beton, wenn Sie nur Beton haben.
- Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, wählen Sie die Größe und bestellen Sie online.
- Befüllen Sie den Container nur bis zur Ladekante. Wir holen ihn ab und bringen den Schutt zur Verwertung.
Achten Sie beim Befüllen darauf, dass nur das in den Container kommt, was zur gewählten Variante passt. Sind andere Abfälle dabei, berechnen wir den Mehraufwand. Ihren Container bestellen Sie direkt auf unserer Seite Bauschuttcontainer mieten.
Mehr Informationen und eine detaillierte Anleitung wie Sie Ihren Container befüllen finden Sie in
unseren Stell- und Befüllungsbedingungen.
Sie sind sich nicht sicher, welche Abfallart Sie auswählen sollen? Lassen Sie sich doch von unseren
Experten per E-Mail oder Telefon beraten. Wir sind gerne für Sie da.
Achtung
Rigips, Porenbeton, Kalksandstein oder Ytong dürfen nur bis höchstens 5 % des Containervolumens als Bauschutt mit Fremdanteilen entsorgt werden. Haben Sie mehr davon, brauchen Sie einen eigenen Container, zum Beispiel für Leichtbaustoffe.Was kostet es, Bauschutt zu entsorgen?
Der Preis hängt von Ihrer Postleitzahl, der Containergröße und der Variante ab. Sie zahlen einen Komplettpreis mit Anlieferung, bis zu 14 Tagen Stellzeit, Abholung und Entsorgung. Im Preis ist ein bestimmtes Gewicht enthalten. Wie viel, sehen Sie bei der Online-Bestellung zur gewählten Größe. Bleibt Ihr Bauschutt darunter, ändert sich am Preis nichts. Liegt er darüber, berechnen wir den Mehraufwand. Bauschutt ist schwer – wählen Sie die Größe deshalb nicht nur nach dem Volumen. Den Preis für Ihren Standort sehen Sie auf unserer Seite Bauschuttcontainer mieten.
Die Preise und Kosten für Bauschuttcontainer ohne Fremdanteile starten bei:
So bestellen Sie Ihren Container
Mit Ihrer Postleitzahl sehen Sie unten Preise und Größen für Ihren Standort und bestellen in wenigen Minuten online. Bezahlen können Sie per Kreditkarte, PayPal, Vorkasse und bei entsprechender Bonität auch per Rechnung – Gewerbekunden auch mit bis zu 30 Tagen Zahlungsziel.
Was passiert mit Bauschutt nach der Entsorgung?
Bauschutt lässt sich gut wiederverwerten. Fachbetriebe brechen Beton, Ziegel und Fliesen in Brechanlagen und sieben das Material. Daraus entsteht Recycling-Baustoff, etwa für den Straßen- und Wegebau, als Füllmaterial oder als Zuschlag für neuen Beton. Je sauberer der Schutt getrennt ist, desto besser gelingt das.
Gesetzliche Kennzeichnung im Abfallverzeichnis – die AVV-Schlüssel für Bauschutt
| Abfallschlüssel | Abfallbezeichnung |
|---|---|
| 17 | Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten) |
| 17 01 | Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik |
| 17 01 01 | Beton |
| 17 01 02 | Ziegel |
| 17 01 03 | Fliesen und Keramik |
| 17 01 07 | Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06 fallen |